Ihre Kilometer-Spende unterstützt regionale Projekte des Rotary Club Westerstede. Im Mittelpunkt steht mein Leuchtturmprojekt zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
Viele Menschen mit Behinderung finden bislang nicht den Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt, sondern bleiben dauerhaft in Werkstätten oder vergleichbaren Strukturen. Woran das im Einzelnen liegt, ist oft nicht ausreichend sichtbar: fehlende Informationen, Unsicherheiten bei Arbeitgebern, Fragen der Förderung, Mobilität, Begleitung, passende Qualifizierung oder schlicht fehlende persönliche Kontakte.
Genau hier kann Rotary einen wichtigen Beitrag leisten. Als rotarisches Netzwerk bringen wir Menschen aus unterschiedlichen Berufen, Unternehmen, Institutionen und Verantwortungsbereichen zusammen. Wir verfügen über berufliche Erfahrung, regionale Verbindungen und persönliche Kontakte – und können damit Brücken bauen zwischen Arbeitgebern, Einrichtungen, Verwaltung, Förderstellen, Vermittlern, Behindertenvertretungen und den Menschen, um die es geht.
Im ersten Jahr soll deshalb vor allem eine tragfähige Grundlage entstehen: Wir wollen alle relevanten Akteure an einen Tisch holen, die tatsächlichen Hürden identifizieren, Informationsbedarfe klären und ein regionales Netzwerk aufbauen. Auf dieser Basis sollen erste Pilotprojekte entstehen – zum Beispiel durch vermittelte Praktika, begleitete Begegnungen mit Arbeitgebern oder konkrete Unterstützung bei Mobilität, Arbeitsplatzanpassung und Qualifizierung.
Am Ende des Präsidentenjahres soll ein belastbares Konzept stehen: mit klaren Ansprechpartnern, gesammelten Erfahrungen, ersten Pilotfällen und einer Struktur, die sich in den folgenden Jahren fortführen und skalieren lässt. So wird aus der Benefiztour nicht nur eine Spendenaktion, sondern der Startpunkt für ein langfristiges rotarisches Projekt für mehr berufliche Teilhabe in unserer Region.
Ein Teil der Spenden fließt in einen regionalen Anschubfonds für berufliche Teilhabe. Daraus können erste Pilotfälle unbürokratisch unterstützt werden – etwa durch Begleitung, Mobilität, Arbeitsplatzanpassungen oder Qualifizierung. Gleichzeitig hilft der Fonds dabei, die notwendigen Grundlagen zu schaffen: Informationsmaterial, Begegnungsformate, Netzwerkveranstaltungen und die Entwicklung eines tragfähigen Konzepts für die weitere Umsetzung.